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Daten und Fakten zum Excalibur

ExcaliburExcalibur Automobiles (später Excalibur Automobile Corporation) ist ein US-amerikanischer, seit dem Jahr 1963 existierender Automobilhersteller. Das Unternehmen wurde von Brooks Stevens in Milwaukee gegründet. Die Firmenphilosophie von Excalibur bestand in der Produktion von Replikas der 1930er Jahre, die mit zeitgemäßer Technik ausgestattet wurden.

Zuvor war Brooks Stevens mehrere Jahre als Designer bei Studebaker tätig. Daher war es nicht verwunderlich, dass er eigeninitiativ im Jahr 1951 einen Roadster im klassischen Stil kreierte, der auf Studebaker-Technik beruhte. Das Auto, dem er den Namen Excalibur verlieh, blieb allerdings ein Einzelstück.

Nach seiner Beschäftigung bei Studebaker gründete Brooks Stevens zusammen mit seinen Söhnen das Unternehmen Excalibur Automobiles. Nach eigener Bekundung wollte Excalibur Motors einen Contemporary Classic, einen zeitgemäßen Klassiker schaffen. Im Jahr 1964 wurde die Produktion mit dem Excalibur Roadster begonnen.

Excalibur war das erste Unternehmen dieser Art in den USA. Der Erfolg des Excalibur blieb auch anderen Interessierten in der Automobilbranche nicht verborgen. So drängten sich seit den 70er Jahren zahlreiche weitere Unternehmen wie etwa Clénet, Ron Sparks Coachworks oder Elegant Motors auf diesen Markt, die Stevens´ Konzept kopierten und für Excalibur zeitweilig nicht unerhebliche Konkurrenz darstellten.

Die erste Excalibur Serie wurde zwischen 1965 und 1969 als Roadster und Phaeton produziert. Beide Modelle basierten auf stabilen Chassis des Studebaker Lark Daytona. Excaliburgründer Stevens hatte sie durch kleine Veränderungen dem Excaliburmodell angepasst. Zu Beginn wurde ein 4,9 Liter großer Achtzylinder von Studebaker verwendet. Dieses mittels eines Kompressors aufgeladene Aggregat war ursprünglich für den Studebaker Avanti konzipiert worden. Studebaker stellte jedoch 1966 die Produktion ein, weshalb Excalibur zu einem 5,4 Liter großen Achtzylinder aus der Chevrolet Corvette zurückgriff. Somit standen für die nun produzierten Excalibur wahlweise 221, 294 oder (ab 1968) 320 kW Motoren zur Verfügung. Dieser Antrieb wurde bis 1969 in den Excalibur verbaut.

Neben den stärkeren Motoren wurde auch die Ausstattung der Excalibur im Laufe der Jahre deutlich komfortabler. Während es sich bei den Excalibur der ersten Jahrgänge noch um vergleichsweise rustikale Fahrzeuge handelte, die viel leisteten, aber auch viel von ihrem Fahrer verlangten, waren ab 1968 Merkmale wie Servolenkung, Heizung und Entfroster, Klimaanlage, Lederpolsterung und Radioanlagen verfügbar; auch das Fahrwerk der Excalibur wurde deutlich verbessert. Letztendlich konnte ab 1969 auch ein Hardtop für den Excalibur Roadster und Excalibur Phaeton erworben werden. Zusätzlich wurden für beide Excalibur Karosserievarianten außen zwischen Vorderachse und Tür Reservereifen angebracht. Bereits jetzt warb Excalibur Automobile damit für denjenigen zu sein, der dachte bereits alles zu besitzen. ("for the man who thought he had everything").

Der SSK Roadster

Der zweisitzige Excalibur SSK Roadster ist dem deutschen Mercedes SSK nachempfunden. Es war das erste Modell, welches Excalibur auf den Markt brachte. Der Verkaufspreis des Excalibur SSK Roadster betrug anfänglich 7.000 US-Dollar; im letzten Produktionsjahr war der Preis dieses Excalibur-Einsteigermodells bereits auf 9.000 US-Dollar gestiegen. Damit lag der Preis des Excalibur Roadster schon minimal über dem der teuersten Limousine von Cadillac. Zwischen 1965 und 1969 entstanden etwa 200 Excalibur SSK-Roadster; 100 Excalibur SSK-Roadster waren mit dem aufgeladenen Studebaker-Motor ausgestattet.

Ab 1966 bot Excalibur neben dem SSK Roadster auch ein viersitziges Cabriolet unter der Bezeichnung Excalibur Phaeton an. Für den Excalibur Phaeton wurde das gleiche Chassis wie für den Excalibur SSK Roadster genutzt. Die Front des Excalibur Phaeton wurde zum Excalibur SSK Roadster nicht verändert. Allerdings wurde durch Schaffung der Rücksitzreihe im Fahrgastraum das Heck verändert. Der Excalibur Phaeton war nur ca. 1.000 Dollar teurer als der Excalibur Roadster. Bis 1969 wurden vom Excalibur Phaeton auch nur 100 Modelle gebaut.

Ab 1970 wurde eine modifizierte Baureihe des Excalibur Phaton und des Excalibur SSK Roadster vorgestellt. Ab 1971 wurden die Modellbezeichnungen in den Excalibur SS Roadster und Excalibur SS Phaeton geändert. Im Design änderte sich nicht all zu viel. Beide Modelle erinnerten immer noch stark an die Formen des klassischen Mercedes-Benz. Dennoch wurden auch eigene Stilmittel hinzugefügt, wodurch der Excalibur Phaeton und der Roadster langsam den Weg zu ihrer Individualität fanden. Man entwickelte Variationen für ein eigenes Chassis. Dennoch bediente man sich in Sektionen auf erprobte Fahrzeugteile der Chevrolet Corvette C3.

Von nun an wurden auch die Motoren und Getriebe von Chevrolet bezogen. Insbesondere die Technik, welche in der Corvette verbaut wurde, war auch für den Excalibur Phaeton und Roadster gut genug. Der große 5,7 Liter Achtzylinder, im Volksmund auch Small Block genannt, versorgte die Excalibur mit 254 PS. Grundsätzlich wurde im Excalibur Phaeton und Roadster eine manuelle Viergangschaltung verbaut. Auf Grund der hohen Nachfrage wurden der Phaeton und der Roadster auch mit einem dreigängigen Automatikgetriebe vom Typ Turbo Hydra-Matic verkauft. Dieser Antrieb beschleunigte den ca. 1500 kg schweren Excalibur SSK Roadster von 0 auf 100 in sage und schreibe 6 Sekunden. Voll Ausgefahren erreichte dieser Excalibur eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Meilen pro Stunde, also 240 km/h. Schon damals wurde das Fahrverhalten des Excalibur Phaeton und des Excalibur Roadster mit dem eines Sportwagens verglichen.

Diese Technik hat sich selbstverständlich auch auf den Preis der Excalibur ausgewirkt. Ein Excalibur SSK Roadster der zweiten Auflage war auch sofort 3000,- $ und der Phaeton sogar 3900,- $ teurer als sein Vorgängermodell. Im weiteren Produktionsverlauf stiegen sie weiter an, so dass der Excalibur SS Roadster und auch der Phaeton aus dem Baujahr 1974 letztendlich 17.000 US-Dollar kostete. Der Preis stieg obschon keine erhöhte Nachfrage aufkam.

Die dritte Serie für den Excalibur Phaeton und den SS Roadster starte wieder nach fünf Jahren, also 1975. Grundsätzlich wurden auch bei dieser Modellreihe sowohl beim Excalibur Phaeton als auch beim Excalibur Roadster nur Nuancen am äußeren Erscheinungsbild verändert. Die vorderen "Schwanenflügel" wurden beim Excalibur seitlich verkleidet. Im Front- und Heckbereich wurden sowohl beim Excalibur Phaeton wie auch beim Excalibur Roadster optisch und technisch eindrucksvolle Stoßstangen verbaut. Sicherlich sind Ihnen beim Anblick der Serie III Modelle von Excalibur die Leuchteinheiten bekannt vorgekommen. Das liegt daran, dass sich Excalibur vom bekanntesten deutschen Automobilprodukt aller Zeiten, dem VW Käfer, hat inspirieren lassen. Für die 1141 produzierten Excalibur Phaeton und Roadster der Serie III wurden nämlich die Frontblinker und auch die Heckleuchte verwendet. Zusätzlich konnte zum Excalibur Phaeton ein Koffer bestellt werden, der auf einem Heckgepäckträger montiert wurde.

Im Inneren wurden jedoch wesentliche Veränderungen beim Excalibur Phaeton und Excalibur Roadster vorgenommen. Von nun an wurde der bekannte Big Block der Chevrolet Corvette mit 7,4 Litern Hubraum eingesetzt. Trotz des erhöhten Motorvolumens reduzierte sich die Leistung des Excalibur. Zumindest wurde diese mit "lediglich" 215 PS angegeben. Ob diese Angabe der Wahrheit entspricht oder aus anderen Grünen vermindert wurde, ist nicht wirklich zu klären. Auch wenn diese Modifizierung nicht auf den ersten Blick ersichtlich war, so spürte man sie jedoch vehement bei den Fahreigenschaften. Die offensichtlich geringere Antriebsleistung, gepaart mit dem um fast 800 Kilogramm gesteigerten Leergewichtes, senkte die Höchstgeschwindigkeit um ca. 60 km/h. Gleichzeitig erhöhte sich beim Excalibur Phaeton und auch beim Excalibur Roadster der Verbrauch auf 25 - 30 Litern auf 100 km.

Entgegen der genannten negativen Eigenschaften entwickelte sich der Excalibur in seiner dritten Auflage als Verkaufsschlager und war letztendlich die erfolgreichste Baureihe des Unternehmens Excalibur Automobile.

Ab 1980 wurde der Excalibur Pheaton und auch der Roadster in seiner vierten Auflage gebaut. Diese Excalibur waren deutlich größer als ihre Vorgänger. Alleine der Radstand der Excalibur wurde um 30 cm auf 3.170 mm vergrößert. Beide Modelle waren breiter und Höher. Der Excalibur Phaeton erreicht nun eine Länge von 5,25 Meter.

Excalibur Automobile entwickelte von nun an auch weitere Modellvarianten. So wurde zusätzlich zu den Excalibur Roadster und Excalibur Phaeton auch eine viertürige und eine sechstürige Limousine angeboten. Diese Modellreihe wurde Excalibur Sedan getauft. Diese Excalibur wurden nun wieder überwiegend mit dem 5,0 Liter großen Small Block-Achtzylinder von Chevrolet angeboten.

Zum 25-jährigen Bestehen von Excalibur Automobile wurde 1984 zusätzlich eine limitierte Jubiläumsreihe des Excalibur Phaeton und des Excalibur Roadster produziert.

Ab 1985 wurde die zunächst letzte Serie der Excalibur-Ära eingeläutet. Unterschiede zum Excalibur der vierer Serie waren auf den ersten Blick nicht mehr zu erkennen.
Nach 1989 wurden nur noch vereinzelt einige Excalibur Phaeton gebaut.
Bis zum Jahr 1997 wurden über 3.500 Fahrzeuge produziert. Die meisten Modelle sind in Kalifornien zugelassen, wo diese lange Zeit als eines der Lieblingsfahrzeuge von Neureichen und Filmsternchen galten.

Was zeichnet den Excalibur Pheaton oder auch den Excalibur Roadster aus?

Hier wird alleine schon durch den Markennamen Excalibur die Neugierde erweckt. Excalibur - das Schwert der Könige. Viele haben Excalibur gesucht, wenige haben Excalibur gefunden aber nur einer konnte und durfte Excalibur besitzen.

Diese geheimnisvolle Saga kann ohne Weiteres auf die produzierten Fabrikate Excalibur Phaeton und Roadster übertragen werden. Insgesamt wurden lediglich 3235 Fahrzeuge in fünf Baureihen und vier Modellvarianten während der 25 Produktionsjahre hergestellt.
Brooks Stevens hat Wert auf perfekte Verarbeitung gelegt. Er wollte die Individualität, welche mit dem Begriff Excalibur verbunden wird, bewahren. Daher wurden alle Excalibur Roadster und Excalibur Phaeton in Handarbeit erstellt und liebevoll per Hand verziert.

Durch die geringe Produktionszahl konnte auch die Besonderheit des Excalibur bewahrt werden. Ein Excalibur ist kein Auto von der Stange. Ebenso wird durch sein Design seine Stellung unter den Luxusautomobilen hervorgehoben.
Mit dem Excalibur Roadster und Phaeton wurde eine perfekte Symbiose von Nostalgie der 20er und 30er Jahre mit den Annehmlichkeiten der Neuzeit erschaffen.
Sie werden mit unserem Excalibur die Freude am Autofahren neu erleben.
Der Excalibur Phaeton strahlt gleichzeitig königliche Autorität und Dominanz wie auch Eleganz und Anmut aus. Dieses wird im selben Moment auf Sie als Fahrer oder Insasse übertragen.

Genießen Sie die Blicke der anderen, wenn Sie den Excalibur Phaeton IV mit seinen ca. 150 bis 350 Pferdestärken durch die Straßen lenken. Dieser Sportwagen, der seinen Namen schon einem Prototyp bei den Rennen in Le Mans hergab, ermöglicht durch seine Gestaltung zeitgleich das Gefühl des sportlichen aber durch sein Design und seine Technik auch entspannendes Fahren. Der Excalibur wird Sie mit dem Klang seines 5000 cm³ Corvettemotor in seinen Bann ziehen. Vergessen Sie Radio oder CD und entspannen Sie bei dem ruhigen Blubbern des Aggregates unseres Excalibur Phaeton.

Der Excalibur Phaeton fällt nicht nur durch seine Größe, sondern insbesondere durch die fein ausgearbeiteten Details auf. Die wie Schwanenflügel sich spreizenden Kotflügel, der nach hinten gerückte Chromkühler, die vier Fanfaren, die beiden seitlich angebrachten, gigantischen Reserveräder und schließlich die imposanten, verchromten Suchscheinwerfer heben den Excalibur aus der Masse empor.

Erleben Sie mit dem Excalibur Phaeton eine Fahrt in die Vergangenheit. Sie werden von den im Retrolook kreierten Rundinstrumenten begeistert sein. Das Cockpit des Excalibur ist sportlich ausgearbeitet. Sie werden niemals das Gefühl haben sich in dem majestätischen Excalibur zu verlieren. Das kompakte und griffige Lederlenkrad ist beim Excalibur erstaunlich flach angebracht. Die Ledersitze und Echtholzelemente runden das Innenleben des Excalibur ab.

Der Excalibur eignet sich auch hervorragend für einen Ausflug mit der Familie. Er bietet ausreichend Platz für vier Personen. Genießen Sie in diesem Excalibur Cabrio die Reise zum Picknick ins Grüne, an die See oder wohin auch immer Sie sich vorstellen können, einen perfekten Tag zu erleben.

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